Mutter hält Baby auf dem Arm

Baby spuckt: Wie viel ist normal?

In den ersten Monaten spuckt ein Baby häufig nach der Mahlzeit wieder etwas Milch aus. Dabei handelt es sich in der Regel um ein entwicklungsbedingtes Phänomen, das im Verlauf der ersten Monate weniger wird und sich zum Ende des ersten Lebensjahres meist komplett verwächst. Doch nicht immer ist ein vermehrtes Spucken der Kleinen harmlos, denn hinter diesem Anzeichen kann auch eine Kuhmilchallergie stecken. In diesem Fall hilft Ihrem Säugling womöglich eine Ernährungstherapie weiter. Erfahren Sie hier, welche Ursachen infrage kommen und wie Sie Ihrem Baby, das plötzlich viel spuckt, helfen können.

Warum spuckt ein Baby überhaupt?

Es ist in erster Linie ein natürlicher Vorgang, dass ein Baby Milch oder Nahrung wieder ausspuckt. Grund hierfür ist der noch nicht fertig ausgereifte Muskel am Ende der Speiseröhre. Erst im entwickelten Zustand sorgt er dafür, dass die Nahrung im Magen bleibt. Wenn das Baby gelegentlich beim Stillen spuckt, müssen Mamas und Papas deshalb nicht direkt große Bedenken haben.

Baby spuckt ständig: Das sind die Ursachen

Anders hingegen ist es, sobald Sie das Gefühl haben, Ihr Baby behält zu wenig Nahrung im Magen. Achten Sie hierbei auch auf das allgemeine Wohlbefinden Ihres Kindes. Hüstelt Ihr Liebling viel, räuspert oder keucht er immer wieder? Spuckt das Baby auch nachts oder sogar bereits geronnene Milch? Kommt es zu häufigem Aufstoßen oder einem schwallartigen Spucken, sollten Sie unbedingt einen Kinderarzt um Rat fragen. Er kann Ihnen die genaue Ursache diagnostizieren. Hierzu zählen unter anderem:

  • Das Kleine trinkt gierig und zu viel auf einmal.
  • Die Flaschennahrung ist schwer verdaulich.
  • Eine Kuhmilchallergie liegt vor, weshalb das Baby nach der Nahrungszufuhr den Inhalt der Flasche oder auch die Muttermilch wieder ausspuckt.

Bei einer Kuhmilchallergie reagieren die Abwehrkräfte des Kleinen sensibel auf das Eiweiß der Milch. Eine Kuhmilchallergie ist bei Flaschen- und Stillkindern möglich: Auslöser können Milchbestandteile in der Babynahrung oder kleine Mengen von Kuhmilch in der Muttermilch sein. Denn alles, was Mamas an Nahrung aufnehmen, findet sich in abgewandelter Form in der Muttermilch wieder. Es kommt vor, dass das Baby unter anderem die Muttermilch eben wieder ausspuckt. Dann sind auch weitere allergische Beschwerden wie

Unser Kuhmilchallergie-Test kann Ihnen einen ersten Hinweis geben, ob Ihr Kind unter den Symptomen einer Kuhmilchallergie leidet. Besprechen Sie das Ergebnis und den Verdacht unbedingt umgehend mit einem Arzt. Er wird Ihnen eine richtige Ernährungstherapie empfehlen, damit es zu keinen weiteren Schmerzen kommt.

Felix heute

Erfahrungsbericht

„Unser 2. Sohn schrie mit 5 Wochen nach jeder Flasche und spuckte ordentlich. Der Stuhlgang war wie feste Knete, der Bauch war sehr hart und aufgebläht. Er war auch extrem unruhig. Mit 6 Wochen sind wir zum Kinderarzt, inkl. einer Windel mit Inhalt.“

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So können Sie dem Spucken des Babys entgegenwirken

Diese einfachen Tipps haben sich bewährt, um einem Baby zu helfen, das nach dem Stillen viel spuckt:

  • Füttern Sie Ihr Kleines wenn möglich mit mehreren Mahlzeiten, anstelle von großen wenigen Portionen.
  • Geben Sie dem Säugling reichlich Zeit für die Nahrungsaufnahme.
  • Halten Sie Ihr Baby nach dem Füttern aufrecht.

Bei allen Ratschlägen behalten Sie die individuellen Signale Ihres Kindes im Blick. Jedes Baby ist einmalig, auch in Bezug auf das Essverhalten!

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